We are equal beings and the universe is our relations with each other.
Thaddeus Golas
Körperzentriertes Coaching
Coaching
Das englische Wort Coach wird üblicherweise mit Trainer übersetzt. Da es im englischen Sprachgebrauch aber auch im therapeutischen Kontext gebraucht wird, hat es als Anglizismus seinen Einzug in die deutsche Sprache gehalten, wo es inzwischen mit vielerlei Bedeutungen verwendet wird.
Körperzentriertes Coaching ist ein Prozess der Begleitung. Weder trainiere ich meine Klienten, noch befürworte ich jedwede Form manipulativer Strategien. Das individuelle Erleben ist für mich unbestreitbare Wahrheit, und ich versuche nicht, von irgend etwas zu überzeugen. Ich gebe Werkzeuge an die Hand, mache Unbewusstes bewusst und begleite dabei, ganz persönliche Lösungen zu entwickeln und umzusetzen.
Körperzentrierter Ansatz
Unser Körper gibt uns ständig wertvolle Signale über unser gegenwärtiges seelisches Befinden. Mehr noch, er ist ein Spiegel unseres seelischen Befindens. Alles, was in unserem Innern vorgeht findet seinen körperlichen Ausdruck durch die Art, wie wir uns bewegen, unserer Haltung, unserem Gesichtsausdruck, unsere Sprache, in Körperempfindungen und durch unsere Atmung. Die meisten von uns haben gelernt, den Großteil dieser Signale zu unterdrücken und gar nicht mehr bewusst wahrzunehmen.
In der körperzentrierten Arbeit nutzen wir die natürliche Weisheit unseres Körpers, um einen Wechsel in einen anderen Bewusstseinszustand herbeizuführen, in dem für Probleme, die vorher kaum oder gar nicht lösbar erschienen, leichte und kreative Lösungen erscheinen.
Atem und Bewegung
Dabei spielen Atem und Bewegung eine zentrale Rolle. So wie sie unser Inneres spiegeln, so können wir sie dazu verwenden, einen Bewusstseinswechsel herbeizuführen. So lassen uns z.B. unsere phylogenetisch älteren Hirnteile (das sog. Reptiliengehirn) bei Angst immer noch unsere Atmung verlangsamen und unseren Körper erstarren. Umgekehrt können wir durch bewusste Atmung und Bewegung unsere Gefühle beeinflussen. Daher ist eine bewusste Atmung unabdingbare Basis für Lernerfahrungen auf spiritueller Ebene und gehört zu den ersten Fähigkeiten, die ich lehre.
Lernmodell vs. Therapiemodell
Meine Arbeit basiert auf einem Lernmodell, das gewisse Vorteile gegenüber dem Therapiemodell aufweist. Beim Therapiemodell muss gewöhnlich erst eine Verletzung oder etwas, das in irgendeiner Art falsch ist, identifiziert werden, bevor die Heilung beginnen kann. Das Lernmodell hingegen bietet Lernmöglichkeiten, durch die wir Leben und Arbeit im Hier und Jetzt leichter und produktiver gestalten können.
Des weiteren liegt in der Therapie häufig das Hauptaugenmerk auf der Vergangenheit, was den Klienten oft dort gefangen hält, und er erlebt sich als Opfer dessen, was passiert ist. Das Lernmodell hingegen ermutigt, die volle Verantwortung für das gegenwärtige Leben zu übernehmen, sich in der Gegenwart zu engagieren und Ziele für die Zukunft zu identifizieren Dabei können durchaus Ereignisse aus der Vergangenheit an die Oberfläche kommen, doch dies geschieht dann im Kontext einer Reise mit Blick nach vorne und nicht als Blick in die Vergangenheit.
Was ist das Besondere an meinem Ansatz?
- Ich biete eine ausgewogene Mischung aus Konzepten, die den Verstand ansprechen, körperzentrierter Arbeit und spirituellen Elementen.
- Um Erfolge zu erzielen, ist nicht zuerst das Erlernen eines speziellen Vokabulars erforderlich. Die Inhalte sind für jedermann sofort verständlich und haben keinerlei esoterischen Charakter.
- Meine Werkzeuge und Methoden sind sehr effizient, d.h. sie ermöglichen einen schnellen und vor allem nachhaltigen Lernerfolg.
Richtlinien meiner Arbeit
- Individuelle Lösungen. Eine erfolgreiche Sitzung endet stets damit, dass der Klient eine individuelle Lösung für das aktuell behandelte Problem selbst entwickelt. Sollen Lösungen funktionieren, so müssen sie von innen kommen und auf Körperebene resonieren. Selbst entwickelte Lösungen bewirken meist tiefgreifendere Veränderungen als solche, die von Außenstehenden präsentiert werden.
Natürliche Spiritualität. Die Bewusstseinswechsel, die bei der körperzentrierten Arbeit
angestrebt werden, sind spirituelle Erfahrungen. Weder erfordern sie jedoch, an etwas bestimmtes
zu glauben, noch stehen sie im Widerspruch zu einem bestehenden Glauben oder intellektuellen
Überzeugungen.- Freundliches Lernen. Die meisten von uns haben schon als Kinder gelernt, dass Lernen schwer, mit Aufwand verbunden und etwas ernstes ist. Ich bin der Ansicht, dass es keinen vernünftigen Grund gibt, eine solche These aufrecht zu erhalten. Ich ermögliche meinen Klienten, freundliche Lernerfahrungen zu machen und Freude am Lernen zu haben.
- Keine Regeln. Persönlich halte ich jede Ideologie für nutzlos, die Menschen ausschließt und/oder Regeln hat, die für allgemeingültig erklärt werden. Ich ermutige jeden, dem ich mein Wissen weitergebe, das Erlernte für sich auf seinen Nutzen zu prüfen, anstatt blind irgendwelchen Regeln zu folgen.
- Keine Theorie. Ich strebe danach, nur Ideen und Werkzeuge zu vermitteln, die praxiserprobt sind, die ich also entweder erfolgreich in mein eigenes Leben integriert oder live erlebt habe, wie sie bedeutende Änderungen im Leben anderer verursacht haben. Wenn es doch einmal erforderlich ist, ein theoretisches Konzept zu vermitteln, so weise ich explizit darauf hin und überlasse es dem Klienten, inwieweit er es annehmen möchte.
