Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau
rausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist, dann
verschwindet es auf der Stelle und wird durch etwas noch Bizarreres
und Unbegreiflicheres ersetzt.
Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist.
Douglas Adams
Körperzentriertes Coaching
Vom Inhalt zum Kontext - Wie? statt Was? & Warum?
Wenn von Bewusstseinswechseln bei dieser Form der Begleitung die Rede ist, dann handelt es sich dabei immer um einen Wechsel vom Inhalt zum Kontext. Das bedeutet, dass es nicht erforderlich ist, viel Zeit damit zu verbringen, die Geschichte eines Problems zu erzählen und die Ursache zu identifizieren. Probleme werden immer vom Verstand geschaffen und können nicht durch ihn gelöst werden. Er erzeugt Konzepte und Glaubenssätze, die nicht mit der eigenen Wirklichkeit in Einklang stehen und überholt sind. Das Ziel des Coachings ist es, diese Konzepte wie die Schichten einer Zwiebel abzuschälen, um zum eigenen Kern der Wahrheit zu gelangen.
Der Körper als Quelle für Wahrheit
Unser Körper ist ein Spiegel unseres seelischen Befindens und gibt uns ständig wertvolle Signale über dieses. Alles, was in unserem Innern vorgeht findet seinen körperlichen Ausdruck durch die Art, wie wir uns bewegen, unserer Haltung, unserem Gesichtsausdruck, unsere Sprache, in Körperempfindungen und durch unsere Atmung. Die meisten von uns haben gelernt, den Großteil dieser Signale zu unterdrücken und gar nicht mehr bewusst wahrzunehmen.
In der körperzentrierten Arbeit nutzen wir die natürliche Weisheit unseres Körpers, um einen Wechsel in einen anderen Bewusstseinszustand herbeizuführen, in dem für Probleme, die vorher kaum oder gar nicht lösbar erschienen, leichte und kreative Lösungen erscheinen (oder das Problem nicht mehr existiert). Der Körper sagt uns zuverlässig, was für uns wahr und was unwahr ist. Immer.
Atem und Bewegung
Dabei spielen Atem und Bewegung eine zentrale Rolle. So wie sie unser Inneres spiegeln, so können wir sie umgekehrt dazu nutzen, Bewusstseinswechsel herbeizuführen. Das (Wieder-)Erlernen bewusster Atmung und eines guten Körperbewusstseins ist daher unabdingbare Basis für tief gehende Lernerfahrungen.
Lernmodell vs. Therapiemodell
Die Arbeit basiert auf einem Lernmodell, das gewisse Vorteile gegenüber dem Therapiemodell aufweist. Beim Therapiemodell muss gewöhnlich erst eine Verletzung oder etwas, das in irgendeiner Art »falsch« ist, identifiziert werden, bevor die Heilung beginnen kann. Das Lernmodell hingegen bietet Lernmöglichkeiten, durch die wir Leben und Arbeit im Hier und Jetzt leichter und produktiver gestalten können.
Des weiteren liegt in der Therapie häufig das Hauptaugenmerk auf der Vergangenheit, was den Klienten oft dort gefangen hält, und er erlebt sich als Opfer dessen, was passiert ist. Das Lernmodell hingegen ermutigt, die volle Verantwortung für das gegenwärtige Leben zu übernehmen, sich in der Gegenwart zu engagieren und Ziele für die Zukunft zu identifizieren Dabei können durchaus Ereignisse aus der Vergangenheit an die Oberfläche kommen, doch dies geschieht dann im Kontext einer Reise mit Blick nach vorne und nicht als Blick in die Vergangenheit.
Was ist das Besondere an diesem Ansatz?
- Er bietet eine ausgewogene Mischung aus Konzepten, die den Verstand ansprechen, körperzentrierter Arbeit und spirituellen Elementen.
- Um Erfolge zu erzielen, ist nicht zuerst das Erlernen eines speziellen Vokabulars erforderlich. Die Inhalte sind für jedermann sofort verständlich und haben keinerlei esoterischen Charakter.
- Die Werkzeuge und Methoden sind sehr effizient, d.h. sie ermöglichen einen schnellen und vor allem nachhaltigen Lernerfolg.
Richtlinien bei der Arbeit
- Individuelle Lösungen. Eine erfolgreiche Sitzung endet gewöhnlich damit, dass der Klient eine individuelle Lösung für sein aktuell behandeltes Problem selbst entwickelt. Sollen Lösungen funktionieren, so müssen sie von innen kommen und auf Körperebene resonieren. Selbst entwickelte Lösungen bewirken meist tiefgreifendere Veränderungen als solche, die von Außenstehenden präsentiert werden.
Natürliche Spiritualität. Die Bewusstseinswechsel, die bei der körperzentrierten Arbeit
angestrebt werden, sind spirituelle Erfahrungen. Weder erfordern sie jedoch, an etwas bestimmtes
zu glauben, noch stehen sie im Widerspruch zu einem bestehenden Glauben oder intellektuellen
Überzeugungen.- Freundliches Lernen. Die meisten von uns haben schon als Kinder gelernt, dass Lernen schwer, mit Aufwand verbunden und etwas ernstes ist. Björn ist der Ansicht, dass es keinen vernünftigen Grund gibt, eine solche These aufrecht zu erhalten. Er ermöglicht seinen Klienten freundliche Lernerfahrungen und Freude am Lernen.
- Keine Regeln. Keine Ideologie oder Lehre, die Menschen ausschließt und/oder Regeln hat, die für allgemeingültig erklärt werden, kann freier machen. Daher ermutigt Björn jeden, dem er sein Wissen weitergibt, das Erlernte für sich auf seinen Nutzen zu prüfen, anstatt blind Regeln zu folgen.
- Keine Theorie. Björn hat es sich zum Grundsatz gemacht, nur Ideen und Werkzeuge zu vermitteln, die praxiserprobt sind, die er entweder erfolgreich in sein eigenes Leben integriert oder live erlebt hat, wie sie bedeutende Änderungen im Leben anderer verursacht haben. Wenn es doch einmal erforderlich ist, ein theoretisches Konzept zu vermitteln, so weist er explizit darauf hin und überlässt es dem Klienten, inwieweit er es annehmen möchte.
