(Alle Rezensionen von Björn Klug)
Meditationsmusik
Reiki - Space of Peace and Love
Sehr schöne Meditationsmusik nicht nur für's Reiki. Ruhige, bassbetonte Phasen wechseln sich
mit kraftvollen und melodischen Panflöten- und Geigenparts ab. Die Wahl der Instrumente gibt der Musik einen indischen
Anstrich. Diese CD sollte nur auf einer Anlage gehört werden, die mit tiefen Bässe gut zurecht kommt, ansonsten
scheppert es manchmal leicht, wenn die extrem tiefen Trommeln einsetzen. Als sog. Hidden Track befinden sich die
Reiki-Lebensregeln auf japanisch gesprochen vor dem ersten Track. Dieser ist nicht auf jedem CD-Player spielbar.

Yoga & Ayurveda - Music for a Healing Space
Noch eine sehr schöne und melodische Meditationsmusik mit leicht indischem Anstrich. Ruhiger
als die Reiki-Musik und mit leichter klingenden Melodien.

Nada Himalaya
Eine ganze CD nur mit Klängen von tibetischen Klangschalen. Keine Melodien, reiner Klang,
minimale Ablenkung bei der Meditation, um leicht in einen tiefen meditativen Zustand zu kommen.

Tibet - Nada Himalaya 2
Die Fortsetzung von Nada Himalaya. Von der Qualität ähnlich - wem die erste CD gefallen hat,
möchte sich diese vielleicht als Abwechslung zulegen.

Parikrama
David Parsons kann man vielleicht am besten
als Klang-Architekten beschreiben, der wuchtige Musik von gewaltigen Ausmaßen kreiert. Sie ist sowohl inspiriert
von Tibets spiritueller Kultur als auch seinen weitläufigen Landschaften, und obwohl synthetisch,
klingt sie jedoch niemals künstlich. Diese Doppel-CD ist vermutlich nicht jedermanns Sache, doch wenn man
sich darauf einlassen kann, landen die Klänge ganz tief innen.

Spirituelle Musik
Sky Kisses Earth
Noch ein früherer Osho-Schüler, der wundervolle World Fusion Musik mit Schwerpunkt
auf Hindustani Musik macht. Dies ist meiner Ansicht nach sein mit Abstand bestes Album. Eingeschränkt auch
zum Meditieren geeignet.

The Book of Secrets
Loreena McKennit gehört eigentlich nicht in den Bereich der spirituellen Musik. Ihre Musik
könnte man am ehesten als irischen Folk mit keltischen Einflüssen beschreiben. Gerne bedient sie sich aber auch
Elementen aus anderen Kulturen, was ihrer Musik einen besonderen Zauber verleiht. Mit ihrer engelsgleichen Stimme
verleitet sie zum Träumen und sanften Dahingleiten des Geistes.

Deva Premal & Miten
CDs, die man kaum müde wird, sie immer wieder zu hören, sind rar. Die Musik von Deva Premal ist ein guter Kandidat dafür. Deva singt indische Mantren, und mit ihrer atemberaubend reinen Stimme gelingt es ihr, den Zuhörer in einen Raum von Ekstase und Freude zu versetzen. Ihre Webseite http://www.mitendevapremal.com/ enthält viele interessante Informationen, u.a. Texte und Akkorde zum Download. Ein Erlebnis der besonderen Art sind auch ihre Konzerte.
Moola Mantra
Die einzige CD von ihr, die ich auch für die stille Meditation für geeignet
halte. Ein indischer Klassiker sozusagen, von Deva sehr schön interpretiert.

Dakshina
Eines der neueren Werke von Deva, das ein wenig ruhiger ausfällt, als ihre Vorgänger, und
vielleicht eine längere Einhörphase braucht.

Embrace
Vermutlich ihre vielseitigste. Ruhige, meditative Musik wechselt sich ab mit
Stücken, die zum Tanzen einladen.

Love is Space
Im Schnitt etwas ruhiger als Embrace, aber von der Stimmung ähnlich. Sehr schöne Melodien.

The Essence
Cher hat über diese CD gesagt: Dies ist meine Lieblings-CD, um Yoga dazu zu machen.
Tatsächlich treibe ich meinen Lehrer in den Wahnsinn, weil sie die einzige ist, die ich hören möchte.
Ein Effekt, den viele beim Hören dieser Musik verspüren werden.


